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1

Mittwoch, 3. August 2005, 11:55

Bildungslandschaft Schweiz

Hallo zusammen

Ergeht es euch ähnlich wie mir? Man bildet sich laufend weiter und plant wieder künftige Weiterbildungen und weiss eigentlich nicht so genau, wohin man soll bzw. wo man steht.
Um ein wenig Klarheit damit zu schaffen, habe ich eine Bildungslandkarte erstellt. Sie ist nicht vollständig (denke ich) und nicht fehlerfrei, hilft aber sicher, sich im Bildungschaos Schweiz zurecht zu finden.

Guckt sie euch an und schickt mir Feedbacks, falls ihr Fehler entdeckt. Falls ihr der Meinung seit, ihr könnt noch eine viel schönere oder andere Landkarte zeichnen, nur zu. Falls ihr Änderungen machen wollt in der Originaldatei, nehmt Kontakt mit mir auf, damit ich euch die Original-Datei zustellen kann. Diese Landkarte könnt ihr ausdrucken, verschenken, ändern usw. Ich habe damit kein Problem. Ich möchte einfach die Anpassungen in mein Mutterdokument einfügen und wieder veröffentlichen.

Hinweis:
Auf der Teritärstufe kann der Unterschied zwischen den einzelnen Abschlüssen minim sein. Theoretisch kann man sich immer zwischen Sekundarstufe II bis zur Uni bewegen. Mehrfach-Lehren sind möglich. Ich habe auf dem Blatt den Schritt nach Vorwärts gewählt (oder Bewegungen auf der selben Ebene), da ich davon ausgehe, dass man sich steigern will, wenn man eine Weiterbildung macht. Wer ein NDL-HF hat, muss nicht noch ein Eidg. Diplom machen, das ist keine Steigerung. Wer aber ein Diplom hat, kann, und sei es nur aus Prestige-Gründen, sich zum NDL HF oder FH steigern usw. Und: Auch ein Doktor hat noch Möglichkeiten, sich weiter zu bilden.

Gruss und merci
Thomas

Open Issues
- Wo ist die Quartärstufe zu finden?
- Wie sehen die Bewegungen zwischen NDS und NDL aus?
- Kann man mit einem NDS-FH ein NDS auf Uni-Basis machen (automatisch) oder benötigt man dafür eine Zulassung?
- Stimmen die Bachelor, Master-Bezeichnungen?
- Weitere Fehler?
»verathom« hat folgende Datei angehängt:
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Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »verathom« (28. September 2005, 10:08)


orchid106

Fortgeschrittener

2

Mittwoch, 3. August 2005, 14:15

RE: Bildungslandschaft Schweiz

Hallo verathom

Perfekt!

Danke für die Arbeit
orchid

3

Mittwoch, 3. August 2005, 14:45

RE: Bildungslandschaft Schweiz

Salü Thomas

finde Deine Grafik gut. Zu beachten ist jedoch, dass man nicht die Stufen zwangsläufig durchlaufen muss, sondern auch mit einem FA oder Diplom an eine Universität gelangen kann (meistens Aufnahme "sur Dossier"). Würde noch die Executice Master Stufe einbauen = nicht vergleichbar mit Bachelor/Master!

Als Ergänzung/Vergleich/Anregung habe ich Dir noch die Grafik des BBT beigelegt (hat noch einige gute Grafiken und sonstige Beschreibungen)

gruss Joe
»joe« hat folgende Datei angehängt:
  • bildung_ch.pdf (110,08 kB - 414 mal heruntergeladen - zuletzt: 2. Februar 2012, 21:02)

Zitat

Geniesse jeden Tag !

4

Mittwoch, 3. August 2005, 16:09

RE: Bildungslandschaft Schweiz

Hallo Joe

Danke. Die Karte kannte ich schon. ich habe mein Dok ein wenig angepasst, damit immer das aktuelle Dok auf dem Server ist. Was mir auf der Karte fehlte, sind die Bewegungen innerhalb der Stufen. Drum hab ich ein neues Dok erstellt. Mit NDS und NDK öffnen sich ja Welten für den lernwilligen Studenten.

Joe schrieb:

Zitat

Zu beachten ist jedoch, dass man nicht die Stufen zwangsläufig durchlaufen muss, sondern auch mit einem FA oder Diplom an eine Universität gelangen kann (meistens Aufnahme "sur Dossier").


Danke. Habe es ins Dok als Bemerkung eingefügt. Kommt mit meiner Darstellung nicht so ganz rüber.

Joe schrieb:

Zitat

Würde noch die Executice Master Stufe einbauen = nicht vergleichbar mit Bachelor/Master!


Was ist der «Executice Master»? Habe noch den Doktorant eingefügt, der fehlte auch noch. Kann man auf FH nen Doktor machen? Oder heisst da der Titel Ingenieur? Kann man auf NDS-Stufe nen Doktor machen?

Joe schrieb:

Zitat

Als Ergänzung/Vergleich/Anregung habe ich Dir noch die Grafik des BBT beigelegt (hat noch einige gute Grafiken und sonstige Beschreibungen)


Perfekt, dieses Thema nimmt Form an!

Was ist die Quartärstufe? NDS/NDK? Und wohin führen die obersten Pfeile?

Gruss Thomas
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5

Mittwoch, 3. August 2005, 19:16

Bildungslandschaft CH

Hallo Leute

Befasse mich derzeit auch grad etwas mit dem Thema und habe darum ein paar Infos zusammengetragen, welche ich gerne teile.

Einerseits die Zulassungsbedingungen der schweizerischen universitären Hochschulen.

Weiter hab ich mich damit auseinandergesetzt, wie ich auf dem kürzesten Weg an der Uni zugelassen werde könnte und zwar in meinem Fall für (fast) alle Studienrichtungen und nicht bloss informatiklastige. Um deine Skizze, Thomas, noch zu ergänzen: mit der BM alleine kommt man meistens nicht an die Uni, dazu gibts noch die sogenannte Passerelle.

Anbei auch noch ein interessantes Papier bezüglich Bologna-Reform. Leider werden nicht alle Links im PDF funktonieren, da es sich um ein innerbetriebliches Dokument handelt.

Weiss denn jemand von euch, wie das Eidg. Diplom (WI2) international so gesehen und eingeordnet wird? Wenn man sich z.B. irgendwo im Ausland bewirbt, die kennen ja meistens das Bachelor- / Master-System... Diplom ist schon eher als Bachelor einzustufen, oder?

Gruss und en schöne Obet

Tina
»sg2923« hat folgende Datei angehängt:

6

Donnerstag, 4. August 2005, 09:46

Fachhochschule FH !

Hallo Zusammen,

ist ein bisschen konfus hier was die IT - Ausbildungslandschaft betrifft, ich starte im Oktober an der Fachhochschule mit der Studienrichtung Informatik / Bachelor und werde nach vier Jahren hoffentlich das Diplom haben, ursprünglich habe ich den Fachausweis (Application Development) absolviert und möchte nun das Diplom nachholen, allerdings auf Stufe FH, einmal absolviert stehen Dir unendlich viele Türen offen und selbst ein Gang an die UNI / ETH sollte auch kein grösseres Problem mehr darstellen, vorausgesetzt man hat eine gewisse Anzahl Kreditpunkte für den FH erfüllt und ist gewillt, weiterhin die Schulbank mit Bestnoten zu drücken. Wie gesagt, jedem das Seine, ich denke aber, dass man prinzipiell mit einem FH weiterkommen wird als mit einem HF, an dieser Stelle möchte ich nochmals die I-CH aber auch die WISS erwähnen, sie mögen vielleicht gute Institutionen sein, doch Bildung darf einfach nicht TEUER sein, auch werden gewisse Module künstlich am Leben erhalten, nur damit man da auch noch was einstecken kann (Puffer); ich denke HF sind einfach die Techniker unter uns, FH die HTL'er und UNI/ETH die Besserwisser - doch die Welt braucht eben auch Praktiker und nicht immer Theoretiker, ein Gleichgewicht und somit eine goldene Mitte zu haben ist immer gut ... Nachdem man alle Dipl. / Ausweise / Zertifikate absolviert hat, ist man auch nicht mehr der Jüngste und will man dann noch eine Stelle finden, dann ist man einfach zu alt und zu überqualifiziert dafür und natürlich viel zu teuer ;-) wie heisst es so schön : gefördert, gefeiert und gefeuert - merkt Euch dies oder auch anders gesagt, warum teure und gut ausgebildete Informatiker einstellen, wenn man das Ganze Outsourcen, resp. einkaufen kann ...

es grüsst,

HollyBear.

7

Donnerstag, 4. August 2005, 12:12

Hallo zusammen

Danke für die Feedbacks. Ich werde es mal zusammenfassen. Meine Fragen sind noch nicht beantwortet und meine Landkarte ist noch nicht fehlerfrei.

HollyBear schrieb:

Zitat

ist ein bisschen konfus hier was die IT - Ausbildungslandschaft betrifft, ich starte im Oktober an der Fachhochschule mit der Studienrichtung Informatik / Bachelor und werde nach vier Jahren hoffentlich das Diplom haben, ursprünglich habe ich den Fachausweis (Application Development) absolviert und möchte nun das Diplom nachholen, allerdings auf Stufe FH, einmal absolviert stehen Dir unendlich viele Türen offen und selbst ein Gang an die UNI / ETH sollte auch kein grösseres Problem mehr darstellen, vorausgesetzt man hat eine gewisse Anzahl Kreditpunkte für den FH erfüllt und ist gewillt, weiterhin die Schulbank mit Bestnoten zu drücken.


Gut. Wie Du in den vielen Dokus siehst, kommst Du nur an die UNI für ein Grundstudium, wenn Du entweder eine Matura hast oder eine Passerelle passierst. Wie ich das Ganze verstehe, ist auch dies keine Garantie. Und: Trotz Bestnote muss man Dich nicht unbedingt nehmen.

Die Landkarte soll die Möglichkeiten aufzeigen, die man theoretisch hat. Es gibt z.B. keinen Dipl. Projektmanager NDS-FH. Theoretisch würde es einen geben, praktisch halt nicht.
Mit dem NDL-FH was Du machst, kannst Du z.B. NDS-FH und NDK-FH machen, aber auch NDS und NDK an der Uni oder auf HF-Ebene.

HollyBear schrieb:

Zitat

Wie gesagt, jedem das Seine, ich denke aber, dass man prinzipiell mit einem FH weiterkommen wird als mit einem HF, an dieser Stelle möchte ich nochmals die I-CH aber auch die WISS erwähnen, sie mögen vielleicht gute Institutionen sein, doch Bildung darf einfach nicht TEUER sein, auch werden gewisse Module künstlich am Leben erhalten, nur damit man da auch noch was einstecken kann (Puffer); ich denke HF sind einfach die Techniker unter uns, FH die HTL'er und UNI/ETH die Besserwisser - doch die Welt braucht eben auch Praktiker und nicht immer Theoretiker, ein Gleichgewicht und somit eine goldene Mitte zu haben ist immer gut ...


Die beruflichen Möglichkeiten, die Du erwähnst, sind reine Spekulation. Du kannst theoretisch mit einem FA in den Verwaltungsrat gelangen. Mit einem FH wirds wohl einfacher. Trotz meiner Landkarte muss man wissen, wo man hin will. Wenn man eine Weiterbildung macht, sollte man innert 5 Jahren den investierten Betrag zurück erhalten. Schafft man dies nicht, war die Weiterbildung aus finanzieller Sicht ein Flop. Es kann sich auch lohnen, eine Weiterbildung zu machen, damit man den Job nicht verliert.

Was ich nicht ganz verstehe: Scheinbar kann man mittels ECTS-Punkten von der Stufe mittels WBK ein NDK erreichen, dann weiter sammeln, ein NDS erreichen und im Extremfall ein NDL? Ist das so oder verstehe ich das falsch? Das ganze ECTS find ich komisch, wird irgendwie unterschiedlich ausgelegt.

sg2923 schrieb

Zitat

Einerseits die Zulassungsbedingungen der schweizerischen universitären Hochschulen.


Danke. Werde prüfen, wie ich diese integrieren kann. Ist eine Fülle von Infos. Möchte es generalisieren.

sg2923 schrieb

Zitat

Weiter hab ich mich damit auseinandergesetzt, wie ich auf dem kürzesten Weg an der Uni zugelassen werde könnte und zwar in meinem Fall für (fast) alle Studienrichtungen und nicht bloss informatiklastige. Um deine Skizze, Thomas, noch zu ergänzen: mit der BM alleine kommt man meistens nicht an die Uni, dazu gibts noch die sogenannte Passerelle.


Dem ist so. Aber ich denke, es gibt keine Standardlösung für: Wie schaffe ich trotzdem alles. Man muss ziemlich genau wissen, wohin man steuert. Man hat die Palette von Sekundarstufe II bis Teritärstufe zur Verfügung. Darin kann man sich bewegen und theoretisch auch Jobs wechseln. Theoretisch könnte ich einen FA als Schreiner machen, ohne ein Stück Holz je gesehen zu haben.

sg2923 schrieb

Zitat

Weiss denn jemand von euch, wie das Eidg. Diplom (WI2) international so gesehen und eingeordnet wird? Wenn man sich z.B. irgendwo im Ausland bewirbt, die kennen ja meistens das Bachelor- / Master-System... Diplom ist schon eher als Bachelor einzustufen, oder?


Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man heute seine Ausbildung erklären muss. Die Einordnung ist nur wichtig, wenn man sich weiter bilden will. Auf Stufe WI2 gibts kein Bachelor oder Master, das habe ich auf der Karte versucht, darzustellen. Auf Stufe HF gibt's auch keinen Master. Erst auf Stufe FH. Und dazu gibt es viele Fragen, wie z.B. NDK-FH als Master möglich usw? Die Landkarte enthält auch noch viele Annahmen.
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Wenn der Kopf erst ab ist kommen die besten Ideen!

8

Donnerstag, 4. August 2005, 13:59

Ciao

Thomas schrieb:

Zitat

Dem ist so. Aber ich denke, es gibt keine Standardlösung für: Wie schaffe ich trotzdem alles. Man muss ziemlich genau wissen, wohin man steuert. Man hat die Palette von Sekundarstufe II bis Teritärstufe zur Verfügung. Darin kann man sich bewegen und theoretisch auch Jobs wechseln. Theoretisch könnte ich einen FA als Schreiner machen, ohne ein Stück Holz je gesehen zu haben.


Ich gebe dir in einem gewissen Sinn recht. Für mich persönlich muss es jedoch spannend bleiben und ich habe sehr breit gefächerte Interessen. Auch kann ich jetzt schon sagen, dass ich kaum bis zur Pension (so die denn in ferner Zukunft mal ansteht) in der IT bleiben werde und keinesfalls als "Fachidiot" enden will.

Bisher hab ich Glück gehabt mit Weiterbildung - den FA hat mir die Frima bezahlt, das Diplom hab ich im Selbststudium geschafft (obwohl die Firma wahrscheinlich auch bezahlt hätte). Bei mir stehen bei der Wahl der Weiterbildung nicht Karriere und Lohnerhöhung im Vordergrund, Kosten und Dauer teilweise, aber schliesslich soll die Hauptmotivation das Interesse an der Sache selbst sein, etwas Neues zu lernen. Ich finde die Option des Berufs- und Branchenwechsels etwas vom Besten hier in der CH! Ich habe und werde wohl auch in Zukunft noch rege davon Gebrauch machen! Oder vielleicht auch nur zum Spass Psychologie und Geographie studieren - wieso nicht :D? Es ist doch grad das Spannende, wenn man das Leben nicht ins letzte Detail plant - denn erstens kommt es meistens anders und zweitens als man denkt ;)!

Gruss

Tina

9

Donnerstag, 4. August 2005, 14:08

Tina schrieb

Zitat

Auch kann ich jetzt schon sagen, dass ich kaum bis zur Pension (so die denn in ferner Zukunft mal ansteht) in der IT bleiben werde und keinesfalls als "Fachidiot" enden will.


Fachidiot ginge ja noch. Treffe viele an, die die Schnauze voll haben von Informatik und zu einer Art aussteiger mutieren, welche plötzlich im Snowboard-Shop arbeiten oder ein Restaurant eröffnen.

Für mich ist das Finanzielle auch relativ wichtig. Ich kann nicht Geld aus dem Fenster werfen und wenn ich investiere, dann lieber in mich als in Aktien.

Tina schrieb

Zitat

Ich finde die Option des Berufs- und Branchenwechsels etwas vom Besten hier in der CH! Ich habe und werde wohl auch in Zukunft noch rege davon Gebrauch machen! Oder vielleicht auch nur zum Spass Psychologie und Geographie studieren - wieso nicht großes Grinsen ? Es ist doch grad das Spannende, wenn man das Leben nicht ins letzte Detail plant - denn erstens kommt es meistens anders und zweitens als man denkt Augenzwinkern !


Klar ist es spannend. Ich möchte irgendwann an nem Punkt (eine Art Ziel) sein. Ich werde nicht jünger. Jetzt noch ein Studium in ner neuen Richtung kann ich mir nicht vorstellen. Was ich mir aber vorstellen könnte, wäre ein NDK in Psychologie oder so. Hobbymässig mache ich nen Kurs in Weinbau und Weinbereitung, halt etwas, was mit Informatik keinen Bezug hat. Da es ein Zertifikatslehrgang ist und ich pro Woche mind. 3.5 Stunden Schulzeit investiere, ist der Inhalt auch nicht ohne. Aber ohne Druck am Arbeitsplatz. :)

Gruss Thomas
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10

Donnerstag, 4. August 2005, 14:33

Kleines Sprichwort für Leute mit Agenda !

Hallo Zusammen,

"Fachidioten" sind wir doch alle oder nicht, auch ein Arzt kann ein langweiliges Leben fristen (Praxis voll mit Rentner und immer die gleichen Beschwerden) - Fakt ist doch, dass die Informatik ein sehr breites Angebot für alle bietet und auch noch bieten wird, deshalb meine ich sagen zu dürfen, dass kein anderer Job so vielseitig und doch sehr abwechslungsreich sein kann wie der des Informatikers :-) das Herz der Zukunft also ... allerdings nicht als Hobby - Manager, sondern als aktiver Entwickler (lechz!) - für alle diejenigen unter Euch welche Ihr Leben bis ins kleinste Detail schon verplant haben : WENN MENSCH PLANT, LACHT GOTT !

Habe fertig,

HollyBear.

11

Donnerstag, 4. August 2005, 15:15

Thomas schrieb:

Zitat

Fachidiot ginge ja noch. Treffe viele an, die die Schnauze voll haben von Informatik und zu einer Art aussteiger mutieren, welche plötzlich im Snowboard-Shop arbeiten oder ein Restaurant eröffnen.

- und diese Aussteiger sind mir noch 100 x lieber als jene die dann jeden Morgen mit :evil: so einem Gesicht im Büro erscheinen! Und wenn man mal etwas über den Tellerrand des eigenen Berufstandes schaut, hat das auch noch keinem geschadet.

Aber - und jetzt wirds vielleicht etwas philosophisch - ich hab manchmal einfach auch das Problem, dass ich mit meiner Arbeit die Welt auch nicht im allergeringsten verändere. Versteht mich richtig, ich mag meinen Job gerne und ich nehme auch nicht in Anspruch die Welt aus den Fugen heben zu wollen, aber Angesichts des vielen Leides frage ich mich manchmal schon, ob es mein Sinn im Leben sein kann, irgendein Algorhythmus zu programmieren... So die totale Befriedigung finde ich dann eben nicht.

Thomas schrieb:

Zitat

...und wenn ich investiere, dann lieber in mich als in Aktien.

Hei, die haben aber in letzter Zeit super rentiert - hatte jedenfalls schon lange keine Lohnerhöhung mehr von 8% (und das trotz Weiterbildung) :D

Thomas schrieb:

Zitat

Ich möchte irgendwann an nem Punkt (eine Art Ziel) sein. Ich werde nicht jünger.

Klar, ich auch, die Frage ist nur, wie man das Ziel beschreibt. - Wie haben wir das doch in der Schule schön gelernt - mess- und erreichbar etc. Ich halte mich im Privatleben nicht so strikte daran - "the sky is the limit". Und betreffend Alter: Komisch, ich werde mit jedem Tag jünger - ts, ts, ts was machst du denn bloss ?(?

Thomas schrieb:

Zitat

Hobbymässig mache ich nen Kurs in Weinbau und Weinbereitung

hmmmm - klingt gut! Prosit!

HollyBear schrieb:

Zitat

"Fachidioten" sind wir doch alle oder nicht, auch ein Arzt kann ein langweiliges Leben fristen (Praxis voll mit Rentner und immer die gleichen Beschwerden) - Fakt ist doch, dass die Informatik ein sehr breites Angebot für alle bietet und auch noch bieten wird, deshalb meine ich sagen zu dürfen, dass kein anderer Job so vielseitig und doch sehr abwechslungsreich sein kann wie der des Informatikers :-)

naja, eben noch eher weniger oder schon mehr. Mit dem Angebot stimme ich dir bei und was das für Möglichkeiten öffnet im Ausland - schon ein riesiger Vorteil, Informatiker werden fast rund um den Globus gesucht und mit der gemeinsamen Sprache Englisch ist das auch schon ein guter Einstieg - ein wahres Wort HollyBear, kommt nur darauf an, ob man es nutzt (in welcher Art auch immer)!

Bye

Tina

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sg2923« (4. August 2005, 17:01)


12

Donnerstag, 4. August 2005, 16:05

Tina schrieb

Zitat

und diese Aussteiger sind mir noch 100 x lieber als jene die dann jeden Morgen mit Teufel so einem Gesicht im Büro erscheinen!


Nichts gegen die Aussteiger. Sie haben einfach nur einen zu hohen Preis für den Job bezahlt.

Tina schrieb

Zitat

Und betreffend Alter: Komisch, ich werde mit jedem Tag jünger - ts, ts, ts was machst du denn bloss verwirrt ?


Das würde ich auch gerne wissen. Werde nur ich älter? Laut Einstein müsste ich mehr Lift im freien Fall fahren, damit ich jünger werde... oder so. :baby:

Gruss Thomas
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Wenn der Kopf erst ab ist kommen die besten Ideen!

13

Donnerstag, 4. August 2005, 16:52

Ciao Thomas

Jetzt denkst du bestimmt - die muss einfach das letzte Wort haben....

Egal!

Thomas schrieb:

Zitat

Nichts gegen die Aussteiger. Sie haben einfach nur einen zu hohen Preis für den Job bezahlt.

einen zu hohen? - kommt auf den Gesichtspunkt drauf an. Wir sind ja in der absolut fantastischen Lage, dass wir auf höchstem Niveau der Maslow Pyramide sind - nämlich bei der Selbstverwirklichung. Man kann eben nicht alles mit Geld befriedigen.... Mir ist jedenfalls Zufriedenheit wichtiger als Status und 1 Mio. $ auf dem Konto!

Und tschüss

Tina

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sg2923« (4. August 2005, 17:02)


14

Donnerstag, 4. August 2005, 17:07

Die Maslow-Pyramide hat einen Punkt vergessen: Wir sind längst über der Selbstverwirklichung angelangt: Bei den Ästhetischen Bedürfnissen. Egal.

In der Anlage ein PDF mit Angaben zu einer FH-Ausbildung. Sie nennen ihre Ausbildungen nicht mehr NDS usw. Super. Da hab ich nun ein schönes PDF gemacht und sollte noch irgendwie MAS usw. zuordnen und weiss nicht wo wie. Die Institution hätte bis ende 2005 eine so einfaches System...

Thomas
»verathom« hat folgende Datei angehängt:
  • flyer.pdf (142,5 kB - 299 mal heruntergeladen - zuletzt: 3. Februar 2012, 17:55)
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Wenn der Kopf erst ab ist kommen die besten Ideen!

15

Freitag, 5. August 2005, 15:55

Hallo zusammen.

Ich absolviere zur Zeit mit zwei Kollegen ein Fernstudium zum FA. Jetzt frage ich mich langsam, ob ich auf der richtigen Schiene fahre. Klar, Berufserfahrung habe ich erst ca. 4 Jahre. Doch will ich schulisch mal einen gewissen Level erreichen.
Zuerst habe ich den PC-LAN Supporter gemacht, da ich gedacht habe, dass man ja nicht "zgäch" einsteigen soll.
Dann konnte ich ins 2. Semester für den Wirtschaftsinformatiker IBS (2 Jahre) einsteigen (Ein Schuldiplom der Teko)
OK, nur ist ja ein Schuldiplom nicht viel wert (uns haben sie es mit der möglichen Anerkennung der TS schmackhaft gemacht), da haben zwei Schulkollegen und ich gedacht: Machen wir doch gleich den FA.
Nun muss dieser ja zuerst abgeschlossen werden. Doch im meinem Kopf kreist schon das Diplom umher. Wenn ich aber all dies gemacht habe. Bin ich doch 4.5 Jahre Berufsbegleitend (bis 3 Abende pro Woche) zu Schule gegangen. Doch wo stehe ich da.
Weiter oben sieht man Grafiken, in denen das Diplom noch hinter der HF steht. Ist dies richtig, oder sind die Grafiken einfach nicht in dieser Richtung wertend? Bin ich einmal mit 4.5 Jahren Schule und über 5 Jahren Berufserfahrung vom Diplom her weiter hinten als einer, welcher die Informatikertechniker TS abgeschlossen hat?
Klar ist ein Diplom auch nicht alles. Die Berufs- und auch Lebenserfahrung zählen genauso wie der gesunde Menschenverstand, die Teamfähigkeit und die Intelligenz. Doch all diese Schulen werden bis dann über 45'000 SFr. verschlungen haben. Hallo? Was habe ich davon? Es ist nicht so, dass mir die Ausbildung nicht gefällt. Aber es geht doch um das Ziel. Nach meinen früheren Recherchen dachte ich, dass man mit dem eidg. Diplom wenigstens annährend auf der gleichen Stufe wie einer mit FH-Abschluss steht - von Grundlagenthemen wie Physik und Mathe mal abgesehen.

Kann mich jemand von Euch etwas beruhigen, oder zumindest über den Stellenwert vom FA und eiidg. Diplom aufklären.

Es dankt ein gespannter Zimmi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zimmi« (5. August 2005, 15:55)


16

Freitag, 5. August 2005, 17:07

Hallo zimmi

zimmi schrieb:

Zitat

Ich absolviere zur Zeit mit zwei Kollegen ein Fernstudium zum FA.


Den FA kannst Du auch im Selbststudium lernen. Ebenfalls den Informatiker mit Diplom. Wenn Du das vereinfachte Bildungssystem (ist hier auch als PDF verfügbar) anschaust, weisst Du in etwa, wo Du stehst.

Zitat

Jetzt frage ich mich langsam, ob ich auf der richtigen Schiene fahre.


Ob Du wirklich richtig stehst, siehst Du wenn das Licht angeht. ;) Im Ernst: Wohin willst Du? Mit dem Diplom hast Du bereits ziemlich was in der Hand. Ich will in Richtung Führung gehen. Und für das würde ev. sogar ein FA reichen. Ich will nun den Faktor 'vielleicht' reduzieren und bin auf der Suche nach einer passenden Weiterbildung nach dem FA. Jede Stufe Richtung den Blöchen nach rechts vereinfacht weitere Weiterbildungen. In meinem Dokument hat der Weiterbildungsstatus nichts mit dem Berufstatus zu tun. Du kannst theoretisch mit jeder Neuorientierung bei der Sekundarstufe II anfangen, musst aber nicht. Einen Schreiner mit eidg. FA kannst Du wahrscheinlich schon jetzt machen. Ohne Berufserfahrung.

Zitat

Klar, Berufserfahrung habe ich erst ca. 4 Jahre. Doch will ich schulisch mal einen gewissen Level erreichen.


Du würdest mit einem Diplom auf der selben Tertiärstufe wie FH oder HF stehen. Du hast ein Diplom. Die selbe Tertiärstufe heisst aber nicht, dass Du den selben Wissensstand wie ein FH hast. Ein FH-Abschluss auf Stufe NDL dauert rund 3 Jahre, je nach dem sogar länger. Ich habe Systeme gesehen, da ist man für ein NDL mind. 6 Jahre brav in der Schule.

Zitat

Dann konnte ich ins 2. Semester für den Wirtschaftsinformatiker IBS (2 Jahre) einsteigen (Ein Schuldiplom der Teko)


Das ist ein Risiko. Mit meiner Übersicht musst Du nun rausfinden, auf welcher Stufe Du stehst und danach musst Du die Angebote prüfen. Die Schwierigkeit des Gesamtsystems ist im PDF beschrieben...

Zitat

Doch im meinem Kopf kreist schon das Diplom umher.


Tipp: Mach erst den FA und orientiere Dich dann weiter. Du hast bereits nach Abschluss relativ viele Möglichkeiten und die Möglichkeit auf 'sur Dossier' gibts ja auch noch. Ist allerdings ne Lotterie.

Zitat

Weiter oben sieht man Grafiken, in denen das Diplom noch hinter der HF steht. Ist dies richtig, oder sind die Grafiken einfach nicht in dieser Richtung wertend?


Ich sags mal so: Obwohl Du auf der selben Stufe stehst kannst Du Deine Abschlüsse nicht mit Hochschulabschlüssen vergleichen.
Hochschulabschlüsse haben auch Nachteile: Erst mal mangelnde Berufserfahrung, meist Vollzeitstudien, keine Garantie auf nen guten Job und die Gefahr, dass nichts findest, weil Du ewig zu teuer bist.

Zitat

Bin ich einmal mit 4.5 Jahren Schule und über 5 Jahren Berufserfahrung vom Diplom her weiter hinten als einer, welcher die Informatikertechniker TS abgeschlossen hat?


Diese Frage kann man nicht mit JA oder NEIN beantworten. Fachlich logisch, der FA ist im Vergleich zur HF-Stufe (wo der TS drin ist) ein Spaziergang. Nun ja, der NDL-HF ist noch ne Stufe Aufwändiger. Mehr Schulzeit, mehr Lernzeit usw.

Zitat

Doch all diese Schulen werden bis dann über 45'000 SFr. verschlungen haben. Hallo? Was habe ich davon?


Wenn Du nicht innert 5 Jahren das Geld, das Du ausgegeben hast, wieder eingeholt hast, wohl nur nen netten Zeitvertreib. Ich weiss, das Zeugs ist teuer. Ich kann von meinem FA sehr gut profitieren und bin Lohnmässig zur Zeit gleich wie der Kollege, der älter ist als ich und viel Zeit auf der Uni verbracht hat. Ist halt auch etwas Glück dabei.

Zitat

Aber es geht doch um das Ziel. Nach meinen früheren Recherchen dachte ich, dass man mit dem eidg. Diplom wenigstens annährend auf der gleichen Stufe wie einer mit FH-Abschluss steht - von Grundlagenthemen wie Physik und Mathe mal abgesehen.


Das Ganze ist Modetrends unterworfen. FH wird in nächster Zeit ev. etwas mehr gefragt sein. Muss aber nicht sein. Du wirst mit Deinem Diplom gut da stehen. Eine Garantie ist es nicht. Als FH hast Du um Welten mehr Betriebswirtschaft. Ausserdem eine tiefere Führungsschulung. Du bist gezwungen, die Inhalte der Schulungen zu prüfen und zu vergleichen. Je nach Schule wirst Du in Zukunft mit einem HF besser dastehen als mit einem FH.

Ich schreibe es nochmals:
1. Orientieren, wo man in ca. 5 Jahren beruflich stehen will. Die Schulung ist keine Garantie dafür, dass es klappt.
2. Die vielen Angebote, die zum Weg dort hin führen, analysieren.
3. Kosten-/Nutenrechnung machen. ;)

Apropos: Nach dem FA könntest Du ein NDS-FH machen. Du gehst vom Stoff her in die Tiefe, das heisst, dass Du danach z.B. Projektmanager bist. Die Garantie dafür, dass Du ein Job kriegst, kann Dir niemand geben. Du hast z.B. mehr Möglichkeiten, wenn Du ein NDL machst. Dafür arbeitest Du ev. plötzlich in nem Bereich, der Dir keinen Spass macht. Nun? Für welche Tür entscheidest Du Dich?

Gruss Thomas
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17

Freitag, 5. August 2005, 18:28

Sorry, aber auch hier muss ich etwas dazu sagen: ein eidg.Diplom steht bezüglich Leistungsausweis und erreichter Fachkompetenz nicht unter dem HF. Sicher hat jemand, der ein eidg. Diplom erworben hat, weniger Stunden auf der Schulbank verbracht, aber deswegen den Abschluss gleich als minderwertig einzustufen, ist einfach falsch. Schliesslich wird bei diesen Abschlüssen GERADE NICHT schulisches Wissen abgefragt, sondern die in der Praxis erworbene Kompetenz, ergänzt um theoretisches Wissen.
Ich bin allerdings der Meinung, dass das Niveau seit der Modularisierung etwas gesunken ist. Ich habe den Fachausweis nach altem und das Diplom nach dem neuen System gemacht und musste leider feststellen, dass das Niveau gesunken ist. Vielleicht liegt das daran, dass das System noch neu ist. Bekanntlich sind ja die ersten Prüfungen nach Einführung eines neuen Systems etwas einfacher. Die Zukunft wird zeigen, ob sich das neue Verfahren durchsetzen wird.

Und noch etwas: m.E. gibt es einen generellen Fehler im System bezüglich Zulassung zur eidg.Diplomprüfung. Es kann z.B jemand, der sich noch nie auf der technischen Eben mit IT auseinandergesetzt hat, die Prüfung absolvieren und mit etwas Glück bestehen. In der Praxis wird er aber Probleme kriegen, wenn sich seine schönen Konzepte dann technisch nicht umsetzen lassen.
Ich bin deshalb der Meinung, dass ein Kandidat NACHWEISLICH über einen in der Praxis erworbenen "technischen Unterbau" verfügen muss.

18

Samstag, 6. August 2005, 18:54

Zitat

Sorry, aber auch hier muss ich etwas dazu sagen: ein eidg.Diplom steht bezüglich Leistungsausweis und erreichter Fachkompetenz nicht unter dem HF.


Naja, ein HF dauert 3 Jahre, ein NDL 1.5 Jahre, das Diplom hat Du berufsbegleitend in 1 Jahr, wenn Du selber lernst, ev. sogar noch schneller.

Zitat

Sicher hat jemand, der ein eidg. Diplom erworben hat, weniger Stunden auf der Schulbank verbracht, aber deswegen den Abschluss gleich als minderwertig einzustufen, ist einfach falsch.


Wir reden hier nicht von Minderwertig!!! Wer auf der Tertiärstufe sich bewegt, hat schon mehr geleistet, als nötig.

Zitat

Schliesslich wird bei diesen Abschlüssen GERADE NICHT schulisches Wissen abgefragt, sondern die in der Praxis erworbene Kompetenz, ergänzt um theoretisches Wissen.


Das ist so. Und trotzdem macht sein ein Titel, geschmückt mit HF oder FH nicht schlecht.

Zitat

Ich bin allerdings der Meinung, dass das Niveau seit der Modularisierung etwas gesunken ist.


Kann man so nicht sagen. Die Modularisierung hat durchaus Vorteile. Und es schafft nicht jeder einen Abschluss.

Zitat

Und noch etwas: m.E. gibt es einen generellen Fehler im System bezüglich Zulassung zur eidg.Diplomprüfung. Es kann z.B jemand, der sich noch nie auf der technischen Eben mit IT auseinandergesetzt hat, die Prüfung absolvieren und mit etwas Glück bestehen. In der Praxis wird er aber Probleme kriegen, wenn sich seine schönen Konzepte dann technisch nicht umsetzen lassen. Ich bin deshalb der Meinung, dass ein Kandidat NACHWEISLICH über einen in der Praxis erworbenen "technischen Unterbau" verfügen muss.


Theoretisch muss man die Erfahrung vorweisen. Die Schule kann jeder machen, der will. Die Modulprüfungen auch. Aber für die Abschlussprüfung muss man sich ausweisen können. So einfach läuft es nun auch nicht! Ich musste zumindest belgen, wieviele Jahre ich in der Informatik tätig bin.

Gruss Thomas
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19

Samstag, 6. August 2005, 19:19

Ich möchte hier noch gerne meine Erfahrungen mit einem sogenannten Informatiker FH beifügen. Dieser Herr dipl.Ing.FH hat in unserem Projekt kläglich versagt und ich mit dem bescheidenen Titel eidg.dipl.Informatiker musste danach - sorry für den Ausdruck - seine Sauerei aufputzen, nachdem er sich via ärztlichem Zeugnis abgemeldet hat...
Komischerweise lief dann die Software nach relativ kurzer Zeit, wohingegen es dieser Herr dipl.Ing.FH nicht zustande brachte. Ehrlich gesagt halte ich von Titeln immer weniger. Ich will vor allem sehen, ob sich der Mann/die Frau in Projekten bewährt hat. Ein Diplom ist für mich nur Supplement.

20

Samstag, 6. August 2005, 19:27

Zitat

Dieser Herr dipl.Ing.FH hat in unserem Projekt kläglich versagt und ich mit dem bescheidenen Titel eidg.dipl.Informatiker musste danach - sorry für den Ausdruck - seine Sauerei aufputzen, nachdem er sich via ärztlichem Zeugnis abgemeldet hat...


Ein Titel schützt vor dem Versagen nicht. Und: Jeder kann und darf versagen. Nur wer Fehler macht, lernt. Schlussendlich kann man auch von Fehlern von anderen lernen.

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es für jedenProjekte gibt, wo er versagt. Sei es, weil die Organisation blöd ist, sei es, weil die Kooperation blöd ist oder was auch immer. Etwas ist für das Scheitern immer Schuld, selten die mangelnde Kompetenz.

Zitat

Ich will vor allem sehen, ob sich der Mann/die Frau in Projekten bewährt hat. Ein Diplom ist für mich nur Supplement.


Das ist so. War aber eigentlich nie das Diskusionsthema, da ich eigentlich nur ein wenig Ordnung in der Bildungslandschaft Schweiz machen wollte. So quasi: Ich habe nun ein Abschluss, was steht mir nun alles offen.
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Wenn der Kopf erst ab ist kommen die besten Ideen!

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