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Mittwoch, 30. Mai 2007, 09:54

Modultests - Zeitknappheit

Die Zeit für die Lösung der Modultest wird meiner Meinung nach immer knapper! Die letzten waren M228, M170 und M227 - sobald die Modultest von zuvielen bestanden werden, packt i-ch einfach noch mehr Aufgaben rein, damit die Zeit zu knapp wird. Anders kann ich mir dieses Vorgehen nicht erklären, denn in der Praxis finde ich kein Beispiel wo in so kurzer Zeit so viele Aufgaben gelöst werden müssen! Quantität statt Qualität kann ja nicht die Devise sein..., oder!?

2

Mittwoch, 30. Mai 2007, 10:33

Bielot, Du hast da völlig recht!
Zeit wird immer knapper um die Aufgaben zu lösen. Und warum man nur 60 Minuten Zeit hat ist mir ein Rätsel. Entweder Zeit verlängern oder weniger Aufgaben zum lösen bringen.
Man nehme z.B. das M228 von diesem Monat:
4 Bereiche auswählen, Brief schreiben, Fragebogen mit 12 Fragen erstellen, 6 Diagramme bewerten und dann noch eine Grafik erstellen, wieso weshalb warum,....fast unmöglich! Und von der M170 Prüfung wollen wir schon gar nicht sprechen. :rolleyes:

Es ist nicht nur das, sondern da werden Ausdrücke und Aufgaben zum Lösen gegeben, die in der Schule gar nicht behandelt wurden, bzw. die wir nie gehört haben. Es steht nicht im Compendio und auch nicht im Ordner und zum Teil nicht mal im Internet zu finden wenn man googelt!?
Das geht vielen so.

235 Fr. ist ne' Menge Geld und wie es scheint braucht die i-ch Geld.
i-ch kassiert und unsere Motivation sinkt. X(

Gruss
Daniboy

3

Dienstag, 5. Juni 2007, 07:40

Das ewige Gejammer über die Modulprüfungen kann ich langsam nicht mehr hören.
Es ist halt nun einmal so. Schliesslich muss für jedes Modul irgendein Test zu absolvieren sein, so dass die Kompetenz nachgewiesen werden kann. Es soll ja auch nicht jeder einfach so den Fachausweiss- bzw. das Diplom geschenkt bekommen. Ich bin auch nicht immer mit der I-CH einverstanden, habe mich aber für diesen Weg entschieden, und muss nun auch damit Leben.

Bitte, füllt doch das Forum nicht nur mit Fragen wie " was kommt heute am Modultest" oder "I-CH ist doof". Wer sich nicht damit identifizieren kann, muss sich mal Fragen, ob dieses Weiterbildung das richtige für ihn ist.

4

Dienstag, 5. Juni 2007, 09:45

@housi: ...ahaaaa, wenn das so ist dann sag ich lieber nichts und bin ganz still, dann ändert sich auch nichts und niemand ist mir böse dass ich etwas geschrieben oder gesagt habe....!
Diese Einstellung vertrete ich leider nicht und bin der Meinung, wenn ich mich für diese Weiterbildung entschieden habe und auch Geld dafür zahle darf ich auch gerechtfertigte Kritik üben. Es gibt genug Mitläufer die zu allem ja und amen sagen oder ständig nur jammern - aber das ist hier nicht der Fall!
Welche Modultest hast Du denn dieses Jahr schon absolviert housi? Schreibst Du seit deiner Anmeldung bei idocs 2005 Modultests bei i-ch? Dann solltest Du ja die meiste Erfahrung haben um hier konstruktive Beiträge schreiben zu können...?

5

Dienstag, 5. Juni 2007, 13:06

Hallo

Ich habe im Mai den Abschluss Fachausweiss gemacht.

Ich würde Reklamationen direkt zu I-CH senden, denn hier auf dem Board bringt es sicher nichts.

Der Grundgedanke eines Boards ist meiner Meinung nach, Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu stellen resp. Antworten zu erhallten und nicht über eine Prüfinstitution zu meckern. Ich bin wie gesagt auch nicht immer einer Meinung mit I-CH, mache aber (oder hoffe ich jedenfalls nicht hier dicke Luft.

Vielleicht verstehst Du jetzt was ich meine.

Gruss

6

Mittwoch, 6. Juni 2007, 08:46

...weisst Du housi, hier geht es nicht darum zu meckern oder "dicke Luft" zu machen..! Ich habe in letzer Zeit von verschiedener Seite nach den Modultests bestätigt bekommen, dass die Zeit immer knapper wird.
Bevor ich mit meiner Reklamation an die i-ch gelange, wollte ich ein schriftliches Feedback von anderen Modultestteilnehmern ob sie die gleiche Erfahrung gemacht haben. So ein Forum ist ja gerade dafür predestiniert (geeignet), da auch i-ch Geprüfte über die Regionalen Grenzen hinaus erreicht werden können.

7

Dienstag, 12. Juni 2007, 13:22

Tja, ich sehe das auch so wie bielot....habe zwar auch den Lehrgang erfolgreich mit Fachausweis abgeschlossen, kann aber aus Erfahrung sagen, dass es absolut stimmt: die i-ch nutzt ihr Monopol schamlos aus und kann dementsprechend natürlich die frechsten Preise für Modulprüfungen und Abschlussprüfungen verlangen.... seid mal ehrlich Leute, eine Modulprüfung ist nie im Leben gut 200 Franken oder dann über 1000 Franken wert!! Dazu kommt noch, dass die Qualität der Modultest-Prüfungen vielmals unter aller Sau ist, d.h. zusammenkopiert, nur einzelne Namen von alten Prüfungsaufgaben ausgetauscht, usw., fehlerhaft, undeutlich, etc. etc.
Wenn ihr mich fragt, kommt mir die i-ch wie Microsoft vor. Monopolstellung, mangelhafte Qualität, und man ist doch abhängig von ihr...

8

Mittwoch, 13. Juni 2007, 20:44

gerade weil die prüfungen so teuer sind sollten sie auch etwas schwer sein. denn was nützt mir ein fachausweis, den jeder dahergelaufene eben schnell machen kann?

9

Donnerstag, 14. Juni 2007, 09:33

Hallo
Ich habe die Diplomprüfung schon länger gemacht. Ich war damals im ersten Kurs nach diesem neuen Modell. Es ist interessant, dass wir auch damals schon auf diese Argumente in diesem Topic gekommen sind. Ob diese wirklich stimmen, enzieht sich meiner Kenntnis.

Wünsche allen weiterhin viel Erfolg
Ueli
____________________________________

Es ist nicht immer drin was draufsteht!

10

Donnerstag, 14. Juni 2007, 09:51

...in der neuen INFOWEEK gibt es einen Beitrag zu diesem Thema:
Probleme bei der Weiterbildung

Weiss jemand wie sich die hohen Modulprüfungsgebühren von Fr. 235.-- zusammensetzen, resp. zustandekommen? (Raummiete, Unterlagen, Aufsicht)
und die Fr. 150.-- für die Einsichtnahme? 8o

11

Donnerstag, 14. Juni 2007, 10:57

@bielot

Für die Einsichtsnahme musst du keine 150.- in die Hand nehmen. Die Einsichtsnahme ist kostenlos. Erst der Rekurs nach der Einsichtsnahme (sofern man einen macht) ist kostenpflichtig.

Grüässli

12

Montag, 18. Juni 2007, 11:11

tja der hausi - mister super man - liest mal seine statements bevor er den FA bestanden hat... es gibt leute die sind wie faehnchen im wind und dummschwaetzer im gleichem atemzug - wozu ist den ein forum sonst da, bitte schoen

13

Montag, 18. Juni 2007, 11:32

Zitat

Original von imrech
tja der hausi - mister super man - liest mal seine statements bevor er den FA bestanden hat... es gibt leute die sind wie faehnchen im wind und dummschwaetzer im gleichem atemzug - wozu ist den ein forum sonst da, bitte schoen


Ich bin weder "mister super man" oder "dummschwaetzer".

Vielleicht hasst Du mich nicht richtig verstanden. Ich bin auch nicht immer 100 % der Meinung von I-CH (habe ich auch nie bestritten), aber das ewige Gejammer geht mir auf den S…! Wir sollten uns alle einwenig an der Nase nehmen und versuchen konstruktiv zu sein, einander zu Helfen und Tipps sowie Tricks bereitzustellen. Es nützt nämlich gar nichts, wenn hier immer und immer wieder bezüglich I-CH dummes Geschwätz platziert wird. Diejenigen sollten es besser direkt bei I-CH deponieren (wenn sie der Meinung sind, es nützt was). Denn all diese "Jammertanten" versuchen doch bloss mit den hier zu lesenden Postings eine oder mehrere Module einfacher zu Bestehen.

Ich habe mich früher auch massiv aufgeregt, was bringst, rein gar nichts. Lerne einfach den Stoff und Du hast die besten Chancen, die Module bzw. Schlussprüfungen zu bestehen.

Gruss, Housi

14

Freitag, 22. Juni 2007, 14:33

@housi: Ich hab dir ja versucht die Gründe für diesen Eintrag zu erklären, aber nachdem du deinen ersten Eintrag mehr oder weniger wiederholt hast mit Aeusserungen wie:

"das ewige Gejammer" "einwenig an der Nase nehmen und versuchen konstruktiv" "einander zu Helfen und Tipps sowie Tricks bereitzustellen" "dummes Geschwätz" "es besser direkt bei I-CH deponieren" "all diese "Jammertanten" versuchen doch bloss mit den hier zu lesenden Postings eine oder mehrere Module einfacher zu Bestehen."

...muss ich schwer annehmen, dass dir das Textverständnis abhanden gekommen ist oder du nicht alle Beiträge liest.
Wird wohl eine Folge der Modultests sein, bestanden wirst Du die wohl nicht haben, denn wie willst du die Aufgabenstellung verstanden haben nach deinem Exploit hier im Forum...!?

15

Freitag, 22. Juni 2007, 22:07

jetzt lasst doch mal den armen housi in ruhe :)

grundsätzlich hat er recht, was die vorbereitungen anbelangt. wenn man
sich auf ein modul vorbereitet, dann ist es auch möglich dieses zu bestehen,
das selbe gilt für die abschlussprüfung.

vorbereiten bei dieser weiterbildung heisst jedoch nicht, dass ihr compendios
auswendig lernen müsst oder ihrgendwelche andere literatur. die dürft ihr
nämlich an den prüfungen benutzen, somit wäre es ja nur noch ein "abschreiben", wenn ihr alles 1:1 übernehmen könntet.

natürlich kann auch keine schriftliche prüfung wirkliche praxisfälle orientieren. die ausbildungen für den fachausweis und das diplom sind grundsätzlich ja "berufsweiterbildungen" und keine trockenübungsstudien, wie ihr an einer hf, fh oder uni machen würdet, da sich diese doch sehr auf reine theorie stützen (glaubt mir, ich erzähl nicht einfach irgendwas vom himmel herunter, ich habe hf und fh lehrgänge von kollegen begleitet). nicht dass ich jetzt hier falsch verstanden werde und die eine oder andere weiterbildung abwerten möchte, es soll nur verdeutlichen, dass die i-ch prüfungen doch "eher praxisorientiert" sind als an einer reinen theorieschule, welche ja auch keine berufliche praxisjahre im voraus fordert.

ich möchte nicht aussagen, dass die i-ch prüfungen das grösste seit erfindung der quarzuhr ist, ich habe mich über fast alle modulprüfungen und insbesondere über die abschlussprüfung ziemlich aufgeregt (was man auch in meinen postings nachlesen kann). wenn man jedoch die qualität und das "i-ch deutsch" mal ein bisschen ausser acht lässt, musste ich bei allen prüfungen zu einem teil (teilweise auch zu einem sehr grossen teil) improvisieren, um überhaupt irgend etwas auf die leeren weissen blätter zu kritzeln.

wenn ihr jedoch nicht gerade einen job in der it habt, der immer wieder die selben aufgaben in einem "einbetonierten rahmen" enthält, werdet ihr auch in eurem job täglich zu einem gewissen teil improvisieren müssen und genau das könnte doch die parallele sein.

ich konnte schon einige male etwas aus meinem beruf ableiten, der entfernt mit einer aufgabenstellung zu tun hatte, ich kann natürlich nicht beurteilen, wie das bei anderen aussieht.

seht es doch auch mal aus einer total anderen perspektive. wenn jeder ohne probleme die prüfungen bestehen, wäre der fachausweis und das diplom gar nichts mehr wert auf dem arbeitsmarkt und keiner würde so viel zeit und geld investieren, um überhaupt noch mit einer solchen ausbildung zu beginnen.

jetzt könnte auch der eine oder andere sagen, dass meine aussagen überhaupt nichts mit der thematik dieses threads zu tun hat, ich versuche jedoch lediglich aus ein paar differenzierten perspektiven darauf einzugehen.

was viele warscheinlich nicht wissen ist die tatsache, dass auch wenn ihr z.b. 5 aufgaben und 15 leere blätter an einer modulprüfung habt, bei weiten nicht alles ausgefüllt sein muss, um zu bestehen. es gibt zwar für jede prüfung eine sogenannte musterlösung, diese interessiert die meisten experten jedoch redlich wenig. wenn der experte der korrigiert das gefühl hat, dass der prüfling die materie begriffen hat und auch plausible lösungen präsentieren kann, können diese in einer total anderen richtung daher kommen als die musterlösungen. deshalb müsst ihr auch immer eine begründung abgeben, wenn es nämlich nur eine lösung geben darf, müsste alles multiple-choice tests basieren.

auch eine einsichtnahme lohnt sich immer, glaubt mir ich spreche aus erfahrung...wenn ein experte etwas falsch verstanden haben sollte habt ihr dort die möglichkeit mit einem zweiten experten zu sprechen. könnt ihr diesen überzeugen wird die prüfung neu bewertet.

nun muss ich warscheinlich böse kommentare über mich ergehen lassen 8)

ps: wenn es wirklich so sein sollte, dass ihr beweise für die ständige zunahme von aufgaben, schwierigkeitsgrad und lösungsblätter der selben module habt, könnt ihr auch eine beschwerde einreichen. normalerweise sind mir jedoch keine modulprüfungen bekannt, welche von weniger als 50-60% gesamtschweizerisch bestanden werden.

16

Samstag, 23. Juni 2007, 10:16

Zitat

Original von bielot
@housi: Ich hab dir ja versucht die Gründe für diesen Eintrag zu erklären, aber nachdem du deinen ersten Eintrag mehr oder weniger wiederholt hast mit Aeusserungen wie:

"das ewige Gejammer" "einwenig an der Nase nehmen und versuchen konstruktiv" "einander zu Helfen und Tipps sowie Tricks bereitzustellen" "dummes Geschwätz" "es besser direkt bei I-CH deponieren" "all diese "Jammertanten" versuchen doch bloss mit den hier zu lesenden Postings eine oder mehrere Module einfacher zu Bestehen."

...muss ich schwer annehmen, dass dir das Textverständnis abhanden gekommen ist oder du nicht alle Beiträge liest.
Wird wohl eine Folge der Modultests sein, bestanden wirst Du die wohl nicht haben, denn wie willst du die Aufgabenstellung verstanden haben nach deinem Exploit hier im Forum...!?


ja ja ist schon gut - ich lasse dich nun im glauben.
aber wenn ich nicht alle modultest bestanden hätte, wie hätte ich den die abschlussprüfung machen können. DU solltest es ja wissen, dass nur wer alle 11 module (ausser diejenigen die gemäss beschreibung auf der i-ch seite als gleichwertigkeitsbescheinigung gelten) zu rprüfung zugelassen wird.

17

Samstag, 23. Juni 2007, 10:16

Zitat

Original von jerob
jetzt lasst doch mal den armen housi in ruhe :)

grundsätzlich hat er recht, was die vorbereitungen anbelangt. wenn man
sich auf ein modul vorbereitet, dann ist es auch möglich dieses zu bestehen,
das selbe gilt für die abschlussprüfung.

vorbereiten bei dieser weiterbildung heisst jedoch nicht, dass ihr compendios
auswendig lernen müsst oder ihrgendwelche andere literatur. die dürft ihr
nämlich an den prüfungen benutzen, somit wäre es ja nur noch ein "abschreiben", wenn ihr alles 1:1 übernehmen könntet.

natürlich kann auch keine schriftliche prüfung wirkliche praxisfälle orientieren. die ausbildungen für den fachausweis und das diplom sind grundsätzlich ja "berufsweiterbildungen" und keine trockenübungsstudien, wie ihr an einer hf, fh oder uni machen würdet, da sich diese doch sehr auf reine theorie stützen (glaubt mir, ich erzähl nicht einfach irgendwas vom himmel herunter, ich habe hf und fh lehrgänge von kollegen begleitet). nicht dass ich jetzt hier falsch verstanden werde und die eine oder andere weiterbildung abwerten möchte, es soll nur verdeutlichen, dass die i-ch prüfungen doch "eher praxisorientiert" sind als an einer reinen theorieschule, welche ja auch keine berufliche praxisjahre im voraus fordert.

ich möchte nicht aussagen, dass die i-ch prüfungen das grösste seit erfindung der quarzuhr ist, ich habe mich über fast alle modulprüfungen und insbesondere über die abschlussprüfung ziemlich aufgeregt (was man auch in meinen postings nachlesen kann). wenn man jedoch die qualität und das "i-ch deutsch" mal ein bisschen ausser acht lässt, musste ich bei allen prüfungen zu einem teil (teilweise auch zu einem sehr grossen teil) improvisieren, um überhaupt irgend etwas auf die leeren weissen blätter zu kritzeln.

wenn ihr jedoch nicht gerade einen job in der it habt, der immer wieder die selben aufgaben in einem "einbetonierten rahmen" enthält, werdet ihr auch in eurem job täglich zu einem gewissen teil improvisieren müssen und genau das könnte doch die parallele sein.

ich konnte schon einige male etwas aus meinem beruf ableiten, der entfernt mit einer aufgabenstellung zu tun hatte, ich kann natürlich nicht beurteilen, wie das bei anderen aussieht.

seht es doch auch mal aus einer total anderen perspektive. wenn jeder ohne probleme die prüfungen bestehen, wäre der fachausweis und das diplom gar nichts mehr wert auf dem arbeitsmarkt und keiner würde so viel zeit und geld investieren, um überhaupt noch mit einer solchen ausbildung zu beginnen.

jetzt könnte auch der eine oder andere sagen, dass meine aussagen überhaupt nichts mit der thematik dieses threads zu tun hat, ich versuche jedoch lediglich aus ein paar differenzierten perspektiven darauf einzugehen.

was viele warscheinlich nicht wissen ist die tatsache, dass auch wenn ihr z.b. 5 aufgaben und 15 leere blätter an einer modulprüfung habt, bei weiten nicht alles ausgefüllt sein muss, um zu bestehen. es gibt zwar für jede prüfung eine sogenannte musterlösung, diese interessiert die meisten experten jedoch redlich wenig. wenn der experte der korrigiert das gefühl hat, dass der prüfling die materie begriffen hat und auch plausible lösungen präsentieren kann, können diese in einer total anderen richtung daher kommen als die musterlösungen. deshalb müsst ihr auch immer eine begründung abgeben, wenn es nämlich nur eine lösung geben darf, müsste alles multiple-choice tests basieren.

auch eine einsichtnahme lohnt sich immer, glaubt mir ich spreche aus erfahrung...wenn ein experte etwas falsch verstanden haben sollte habt ihr dort die möglichkeit mit einem zweiten experten zu sprechen. könnt ihr diesen überzeugen wird die prüfung neu bewertet.

nun muss ich warscheinlich böse kommentare über mich ergehen lassen 8)

ps: wenn es wirklich so sein sollte, dass ihr beweise für die ständige zunahme von aufgaben, schwierigkeitsgrad und lösungsblätter der selben module habt, könnt ihr auch eine beschwerde einreichen. normalerweise sind mir jedoch keine modulprüfungen bekannt, welche von weniger als 50-60% gesamtschweizerisch bestanden werden.


bravo!

18

Samstag, 23. Juni 2007, 19:45

Zitat

Original von jerob
jetzt lasst doch mal den armen housi in ruhe :)

grundsätzlich hat er recht, was die vorbereitungen anbelangt. wenn man
sich auf ein modul vorbereitet, dann ist es auch möglich dieses zu bestehen,
das selbe gilt für die abschlussprüfung.

vorbereiten bei dieser weiterbildung heisst jedoch nicht, dass ihr compendios
auswendig lernen müsst oder ihrgendwelche andere literatur. die dürft ihr
nämlich an den prüfungen benutzen, somit wäre es ja nur noch ein "abschreiben", wenn ihr alles 1:1 übernehmen könntet.

natürlich kann auch keine schriftliche prüfung wirkliche praxisfälle orientieren. die ausbildungen für den fachausweis und das diplom sind grundsätzlich ja "berufsweiterbildungen" und keine trockenübungsstudien, wie ihr an einer hf, fh oder uni machen würdet, da sich diese doch sehr auf reine theorie stützen (glaubt mir, ich erzähl nicht einfach irgendwas vom himmel herunter, ich habe hf und fh lehrgänge von kollegen begleitet). nicht dass ich jetzt hier falsch verstanden werde und die eine oder andere weiterbildung abwerten möchte, es soll nur verdeutlichen, dass die i-ch prüfungen doch "eher praxisorientiert" sind als an einer reinen theorieschule, welche ja auch keine berufliche praxisjahre im voraus fordert.

ich möchte nicht aussagen, dass die i-ch prüfungen das grösste seit erfindung der quarzuhr ist, ich habe mich über fast alle modulprüfungen und insbesondere über die abschlussprüfung ziemlich aufgeregt (was man auch in meinen postings nachlesen kann). wenn man jedoch die qualität und das "i-ch deutsch" mal ein bisschen ausser acht lässt, musste ich bei allen prüfungen zu einem teil (teilweise auch zu einem sehr grossen teil) improvisieren, um überhaupt irgend etwas auf die leeren weissen blätter zu kritzeln.

wenn ihr jedoch nicht gerade einen job in der it habt, der immer wieder die selben aufgaben in einem "einbetonierten rahmen" enthält, werdet ihr auch in eurem job täglich zu einem gewissen teil improvisieren müssen und genau das könnte doch die parallele sein.

ich konnte schon einige male etwas aus meinem beruf ableiten, der entfernt mit einer aufgabenstellung zu tun hatte, ich kann natürlich nicht beurteilen, wie das bei anderen aussieht.

seht es doch auch mal aus einer total anderen perspektive. wenn jeder ohne probleme die prüfungen bestehen, wäre der fachausweis und das diplom gar nichts mehr wert auf dem arbeitsmarkt und keiner würde so viel zeit und geld investieren, um überhaupt noch mit einer solchen ausbildung zu beginnen.

jetzt könnte auch der eine oder andere sagen, dass meine aussagen überhaupt nichts mit der thematik dieses threads zu tun hat, ich versuche jedoch lediglich aus ein paar differenzierten perspektiven darauf einzugehen.

was viele warscheinlich nicht wissen ist die tatsache, dass auch wenn ihr z.b. 5 aufgaben und 15 leere blätter an einer modulprüfung habt, bei weiten nicht alles ausgefüllt sein muss, um zu bestehen. es gibt zwar für jede prüfung eine sogenannte musterlösung, diese interessiert die meisten experten jedoch redlich wenig. wenn der experte der korrigiert das gefühl hat, dass der prüfling die materie begriffen hat und auch plausible lösungen präsentieren kann, können diese in einer total anderen richtung daher kommen als die musterlösungen. deshalb müsst ihr auch immer eine begründung abgeben, wenn es nämlich nur eine lösung geben darf, müsste alles multiple-choice tests basieren.

auch eine einsichtnahme lohnt sich immer, glaubt mir ich spreche aus erfahrung...wenn ein experte etwas falsch verstanden haben sollte habt ihr dort die möglichkeit mit einem zweiten experten zu sprechen. könnt ihr diesen überzeugen wird die prüfung neu bewertet.

nun muss ich warscheinlich böse kommentare über mich ergehen lassen 8)

ps: wenn es wirklich so sein sollte, dass ihr beweise für die ständige zunahme von aufgaben, schwierigkeitsgrad und lösungsblätter der selben module habt, könnt ihr auch eine beschwerde einreichen. normalerweise sind mir jedoch keine modulprüfungen bekannt, welche von weniger als 50-60% gesamtschweizerisch bestanden werden.


ich habe nun den FA und das Dipl. hinter mir und könnte es nicht besser ausdrücken.